Für eine sinnvolle und nachhaltige Rebbewirtschaftung

Was ist fesselnder als eine kurze Begegnung mit den heimischen Tierarten in freier Natur? Die Beobachtung eines Steinbocks, der die steilen Rebhänge von Raron erkundet; ein Reh, das in Leuk im nahegelegenen Wald Unterschlupf findet; eine kleine Viper, die in Fully im Schatten eines Rebstockes ruht; oder eine Westliche Smaragdeidechse, welche sich in Visperterminen auf einer Trockensteinmauer sonnt?

 

Der Wein als Naturprodukt liegt uns am Herzen und so ist für uns auch die nachhaltige Bewirtschaftung der Reben ein persönliches Anliegen. Wir fördern bewusst die Artenvielfalt von Gräsern, Kräutern und Insekten in unseren Rebbergen. Terrassenhänge und Fahrgassen werden begrünt, um die Vielfalt der Flora und Fauna zu erhalten und die Struktur des Bodens zu verbessern und vor Erosion zu schützen.

 

Wir beteiligen uns aktiv an Kantonalen Projekten, wie Vitisol, das nach Alternativen bei der Anwendung von Herbiziden sucht. Unsere Rebberge in Raron zählen mit einer vielfältigen Flora zu den anerkannten Biodiversitätsförderflächen im Kanton Wallis.

Sämtliche Rebflächen bewirtschaften wir nach den Vorgaben der naturnahen und nachhaltigen Produktion von Vitiswiss und dessen kantonalem Organ Vitival, wovon Stéphane im März 2015 zum Präsidenten gewählt worden ist.

 

Um eine einwandfreie Erntequalität erzielen zu können, setzen wir bewusst - jedoch auf ein absolutes Minimum beschränkt - Pflanzenschutzmittel ein. Die verwendeten Produkte werden zielgerichtet eingesetzt und sind neutral gegenüber den Nützlingen in den Reben.

 

Aber nicht nur in unseren Rebbergen gilt unser Augenmerk der nachhaltigen Produktion, auch auf dem Betrieb und in der Kellerei setzen wir uns regelmäßig mit den aktuellen ökologischen Anforderungen auseinander und verbessern schrittweise die Infrastruktur.